Klinikerinnen und Kliniker messen zunehmend über die Zeit — ESM, Tagebücher, IROC, wiederholte Fragebögen. Doch dann kehrt man mit einer kleinen Grafik zurück. Und dann?

Beratung auf der Grundlage Ihrer eigenen Daten — für Klinikerinnen und Kliniker, für Forscherinnen und Forscher, und auch für Patienten, die wir geschult haben, in den Mustern anderer mitzulesen. Ein Ort, an dem Sie mit Ihrer Zeitreihe nicht allein sind.

Was wir tun

Eine Sitzung der Graph-Lese-Werkstatt verläuft wie folgt. Sie bringen Ihre Daten mit — einen ESM-Datensatz, eine Reihe von Fragebögen, eine Zeitreihe von Symptommessungen. Wir schauen mit Ihnen. Nicht von einer einzelnen Methode aus, sondern mit dem Blick, den die Komplexitätswissenschaft anbietet: welche Muster sind hier sichtbar? Welche Knotenpunkte erscheinen zentral? Gibt es frühe Warnsignale? Was scheint dieser Mensch zu brauchen?

Das Ziel ist nicht, Ihnen einen Bericht zu überreichen, sondern Ihnen beizubringen, was Sie selbst in Ihren Daten sehen. Nach einigen Sitzungen stehen Sie gestärkt da — nicht weil Sie eine neue Technik gelernt hätten, sondern weil Sie das Lesen von Mustern sicherer beherrschen.

Für wen?

Für Behandelnde und Forschende, die bereits mit Zeitreihendaten arbeiten oder damit beginnen möchten. Und für Patienten, die wir — durch die Programme der Plattform — geschult haben, in ihren eigenen Daten und in denen anderer mitzulesen.

Praktisches

Die Graph-Lese-Werkstatt arbeitet in kleinen Gruppen, online, auf Anfrage. Wir arbeiten pluralistisch — ohne Vorliebe für eine einzelne Methode, jedoch mit tiefer Sensibilität für das, was die Literatur bietet: dynamische Zeitreihenanalyse, Netzwerke, Entropiemaße, frühe Warnsignale, und die Arbeit von Schiepeks Synergetic Navigation System, um nur einige zu nennen.

Für Mitglieder der Plattform: Teilnahme gegen Aufwandsentschädigung. Für andere: schreiben Sie uns eine E-Mail, und wir schauen, was passt.

Sitzungen finden derzeit auf Niederländisch statt. Auf Anfrage sind deutschsprachige Sitzungen möglich.